Richard Herd

* 26.09.1932 in Massachusetts
† 26.05.2020
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Richard Herd

27.05.2020 um 19:36 Uhr von Redaktion

 

Richard Herd (* 26. September 1932 in Boston, Massachusetts; † 26. Mai 2020 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben und Karriere

27.05.2020 um 19:34 Uhr von Redaktion

 

Herd litt in seiner Jugend unter Osteomyelitis, welche jedoch durch Penicillin geheilt werden konnte. Er begann bereits an der Highschool mit dem Theaterspiel. Sein Filmdebüt hatte er 1970 in Arnold Schwarzeneggers erstem Spielfilm Hercules in New York. Ab Mitte der 1970er Jahre begann seine Karriere als Fernsehschauspieler, er spielte unter anderem in Kojak – Einsatz in Manhattan und Detektiv Rockford – Anruf genügt. In den 1980er Jahren hatte er eine der Hauptrollen in den Serien T.J. Hooker und V – Die außerirdischen Besucher kommen, durch welche er auch in Deutschland eine größere Bekanntheit erlangte. Zu seinen weiteren Auftritten gehörten unter Simon & Simon, Knight Rider sowie Das A-Team. Mit Auftritten in Dallas, Der Denver-Clan und Falcon Crest war er in den drei wichtigsten und langlebigsten Serien der 1980er Jahre zu sehen. In den 1990er Jahren hatte er wiederkehrende Rollen in Steven Spielbergs SeaQuest DSV, Seinfeld und Star Trek: Raumschiff Voyager. Er war seitdem weiterhin als Gaststar einiger der erfolgreichsten Serien der Vereinigten Staaten tätig.

 

Herd spielte nur vergleichsweise wenige Rollen in Spielfilmen. Unter anderem spielte er Nebenrollen im vierfach Oscar-ausgezeichneten Die Unbestechlichen, im für vier Oscars nominierten Das China-Syndrom sowie im für drei Oscars nominierten Schütze Benjamin. Er war mit Ein Ticket für Zwei und Immer Ärger mit Sergeant Bilko in zwei Komödien an der Seite von Steve Martin zu sehen, außerdem in Clint Eastwoods Drama Mitternacht im Garten von Gut und Böse und Jordan Peeles Horrorfilm Get Out.

 

Sein schauspielerisches Schaffen umfasst mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen, zuletzt trat er 2019 in The Silent Natural in Erscheinung.

 

Neben seiner Schauspielarbeit war Herd auch als Vizepräsident der Screen Actors Guild tätig. Er gründete mit einigen anderen Schauspielern (unter anderem Casey Biggs) die Enterprise Blues Band, mit der er auf Star Trek-Conventions auftrat. Für seine Theaterarbeit gewann er einen Obie Award, er war daneben auch als Produzent von Off-Broadway-Aufführungen tätig. Herd lebte mit seiner Frau, der Schauspielerin Patricia Herd, in Südkalifornien. Er starb im Mai 2020 im Alter von 87 Jahren.

 

Richard Herd wurde auf Grund seiner Physiognomie häufig mit dem 20 Jahre älteren Schauspielkollegen Karl Malden verwechselt.

Filmografie (Auswahl)

27.05.2020 um 19:34 Uhr von Redaktion

 

Spielfilme

1970: Hercules in New York (Herkules in New York)

1976: Die Unbestechlichen (All the President’s Men)

1978: F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg (F.I.S.T.)

1978: Amok-Jagd (Wolf Lake)

1979: Das China-Syndrom (The China Syndrome)

1980: Harte Zeiten für Schutzengel (Fighting Back)

1980: Schütze Benjamin (Private Benjamin)

1985: Trancers

1987: Ein Ticket für Zwei (Planes, Trains & Automobiles)

1996: Immer Ärger mit Sergeant Bilko (Sgt. Bilko)

1997: Mitternacht im Garten von Gut und Böse (Midnight in the Garden of Good and Evil)

2017: Get Out

2018: The Mule

 

Fernsehserien

 

1975: Detektiv Rockford – Anruf genügt (The Rockford Files)

1975: Kojak – Einsatz in Manhattan (Kojak)

1977: Die Straßen von San Francisco (The Streets of San Francisco)

1979: Hart aber herzlich (Hart to Hart)

1980: M*A*S*H

1980: Dallas

1982: T.J. Hooker

1982: Simon & Simon

1984: V – Die außerirdischen Besucher kommen (V)

1984: Falcon Crest

1985: Knight Rider

1985: Das A-Team (The A-Team)

1986: Der Denver-Clan (Dynasty)

1986: Mord ist ihr Hobby (Murder, she wrote)

1989: Golden Girls

1989: Matlock

1991: Zurück in die Vergangenheit (Quantum Leap)

1993: Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert (Star Trek: The Next Generation)

1993: SeaQuest DSV

1995: Emergency Room – Die Notaufnahme (ER)

1995: Seinfeld

1996: Walker, Texas Ranger

1998: Buffy – Im Bann der Dämonen (Buffy the Vampire Slayer)

1998: Diagnose: Mord (Diagnosis: Murder)

1999–2001: Star Trek: Raumschiff Voyager (Star Trek: Voyager)

2000: JAG – Im Auftrag der Ehre (JAG)

2004: O.C., California (The O.C.)

2005: Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits (Ghost Whisperer)

2007: Desperate Housewives

2008: Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen (Cold Case)

2013: Rizzoli & Isles

2015: Star Trek: Renegades (Webserie)

Weblinks

27.05.2020 um 19:33 Uhr von Redaktion

 

Richard Herd in der Internet Movie Database (englisch)

Richard Herds offizielle Homepage (englisch)

Enterprise Blues Band Homepage (englisch)

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